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EULE bringt 80jährige in’s Internet - Projekt feiert Einjähriges
"In einer kleinen Feierstunde in der Aula des Ludwig-Erhard-Berufskollegs
in Büren beging das Projekt EULE am 23. Januar 2009 sein einjähriges Bestehen. Schülerinnen
und Schüler bieten im Rahmen dieses Projekts in Kooperation mit dem Caritasverband im Dekanat
Büren e.V. auf ehrenamtlicher Basis kostenlos Kurse für die Generation „Ü 55“ an. In einem
Rückblick auf das vergangene Jahr wurden noch einmal verschiedene Aktivitäten neben der Unterrichtsarbeit
herausgestellt wie z. B. der gemeinsame Ausflug zur Sonderausstellung „Zahlen bitte! –
die wunderbare Welt von null bis unendlich“ im HNF, das gemeinsame Grillfest zum Schuljahresausklang 2007/08
und die Fahrt der Schülerlehrer zum Musical „We will rock you“ nach Köln.
Neben 28 Senioren-Schülern, 20 Schülerlehrern, 6 Mitarbeitern aus dem Service-Team des Café EULE und
den betreuenden Lehrkräften nahmen auch der stellvertretende Schulleiter des Ludwig- Erhard-Berufskollegs
Alfons Bölte, der Leiter der Außenstelle Büren Hansgeorg Schulte-Repel, die Vorsitzende der Bürener
Bürgerstiftung Bärbel Olfermann, der Geschäftsstellenleiter der Sparkasse in Büren Antonius Beiermann
und die ehemaligen Schülerlehrerinnen Alexandra Koch und Melanie Schulte an dieser Veranstaltung teil.
Über den Besuch einer Abordnung vom Projekt EULE des Gymnasiums Nepomucenum aus Rietberg, Ideengeber für
das erfolgreiche generationsübergreifende Projekt am Ludwig-Erhard-Berufskolleg, freuten sich die Gastgeber
ganz besonders. Brigitte Badke vom Caritas-Verband im Dekanat Büren e. V. und Mitarbeiterin im Betreuungsteam
des EULE-Projektes beschäftigte sich in ihrem Grußwort mit einer für alle Anwesenden sicherlich sehr
interessanten Fragestellung: „Wer ist eigentlich jung und wer ist alt? Ist nun eine Teilnehmerin, die
achtzig Jahre zählt und sich einen PC anschafft, um zuhause das zu üben, was sie freitags im EULE-Kurs
gelernt hat, jung oder alt?“ Bei ihrer Antwort bezog sich Brigitte Badke auf ein Zitat von Henry Ford:
‚Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen. Jeder, der weiterlernt,
ist jung, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen‘. Frau Badke schloss ihren Vortrag mit der Erkenntnis,
dass alle am EULE-Projekt Beteiligten – sowohl Seniorenschüler als auch Schülerlehrer – jung seien. Die
Kursleiterinnen des Kurses „Gedächtnistraining“ führten während der Feierstunde mit den Anwesenden einige
Übungen aus ihrem Kursprogramm durch. Abgerundet wurde diese Feierstunde durch ein großartiges Buffet, das
insbesondere durch die vielen von den Seniorenschülern des EULE-Projektes mitgebrachten Köstlichkeiten
möglich wurde. Schülerlehrer, Seniorenschüler und das Betreuungsteam sind zuversichtlich, dass das Projekt
Eule auch dauerhaft im Schulleben verankert werden kann.